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Pfingstelbe 2007

der Originalbericht stammt von Detlef Garte und ist bei garte-online.de zu finden

Die nächste Etappe: Dessau - Hohenwarthe. In Fortsetzung unserer Etappen 2005: von Dresden nach Torgau und 2006: von Torgau nach Dessau geht es weiter Richtung Nordsee. Die Anreise am Freitag Abend endet in einem heftigen Regenschauer - dank guter Absprache finden wir am Bootshaus der Junkers Paddelgemeinschaft den versprochenen Zettel mit der Telefonnummer und wenig später stehen wir in einem faszinierenden Bau. Das Gebäude des Kanuvereins ist ein technisches Meisterwerk - gebaut aus Flugzeug-Leichtmetallprofilen(?) in ungewöhnlicher Form... Absolut sehenswert - von innen wie von außen!

Sonnabend früh trifft "der Rest" ein - gegen Mittag sind (nebenan üben die Speedboote mit ohrenbetäubenden Motorengeräuschen...) alle unsere Boote aufgebaut, der Proviant und die Sachen verstaut und es kann (endlich!) losgehen.

15 Paddler, 8 Boote
1 Pax M3b, 1 RZ85, 3 Kolibri, 1 Necky Amaruk, 1 Prjion Tourjak, 1 Bavaria

Am Sonnabend die Elbe von Dessau bis zum Saalehorn

km 261  Dessau, Leopoldshafen
km 269  Rietzmeck - Mittagsrast auf einer Riesensandbank
km 280  Steckby - Kaffeerast mit Gewitterwolken
km 290  Saalehorn - Übernachtung im Freien

Die Elbe fließt ohne übermäßige Strömung durch eine "offene" Landschaft - Bruchwälder, Sandbänke, Reiher und sogar einen Fischadler konnten wir beobachten.

Gegenüber der Saalemündung haben wir eine für uns "passende" Sandbank gefunden - vorher war das Anlegen auf einigen Kilometern wegen des Naturschutzgebietes verboten. Der kleine Regen-Sturm-Schauer gegen 3 Uhr Nachts hat zwar noch für einige Aufregung und Lerneffekte gesorgt (Wie spanne ich mein Billig-Iglu ab? Muss ich das überhaupt?), allerdings konnten wir letztlich dennoch ruhig (Was war das eigentlich für ein Dorffest in Richtung Osten?) schlafen.

Am Sonntag die Elbe vom Saalehorn bis Magdeburg

km 290  Saalehorn - Übernachtung im Freien
km 296  Mündung der Nuthe - Badepause
km 304  Ranis - Mittagsrast
km 314  Wasserwanderrastplatz Henning - Kaffepause
km 323  Kanuclub Börde Magdeburg

Glasklares kühles Wasser kommt an der Nuthemündung in die Elbe - zum Paddeln erscheint es aber wirklich zu wenig. Meine Idee, 2 Nächte in Gommern zu bleiben, um auch die Nuthe zu befahren, war aufgrund des Wasserstandes bereits vorher verworfen wurden - leider. Aber wir kommen wieder!

Die Dessauer von der Paddelgemeinschaft Junkers überholen uns - sie fahren eine "Tagestour" nach Magdeburg, ein kleiner Schwatz noch, dann sind wir wieder alleine auf der Elbe. Magdeburg empfängt uns mit einer Sandbank, die in der Alten Elbe nur wenige Tropfen Wasser lässt...

Am Montag die Elbe von Magdeburg bis Hohenwarthe

km 323  Kanuclub Börde Magdeburg
km 236  Autobahnbrücke A2 Hohenwarthe

Ein Auto haben wir ans Tagesziel vorgefahren - und während wir starten wollen beginnt ein leichter Regen. Der hielt aber nicht lange, so daß auch der letzte Tag auf dem Wasser noch sehr schön war.

Der Arm der alten Elbe, an dem die Magdeburger Bootshäuser liegen, wird nicht mehr (so richtig) ausgebaggert, was im Moment eine gute Treidelstrecke mit sich bringt!

Während der gesamten Fahrt sind uns nur wenige Schubverbände bzw. Schleppschiffe begegnet, Paddler nur am Sonnabend ein paar - es war herrlich ruhig auf dem Wasser!